Sonntag, 8. Juli 2018

Neue Ladestation an den Greifensteinen (Geyer, Erzgebirge)

Eine Ladestation gibt es jetzt auch an den Greifensteinen am Berghotel Greifensteine bzw. der Naturbühne. Modell wallbe, App Freischaltung. Allerdings noch offline, kein laden möglich. Wurde nach Angaben der Parkplatzaufsicht erst vor kurzem errichtet.



Solarcarport Stadtwerke Aue

Stadtwerke Aue (SWA) errichten Solar-Carport neben der Verwaltung in der Mühlstraße 6 in Aue als Ladestation für Elektroautos und eBikes. Lokale Stromerzeugung mittels Glas-Glas PV Modulen und Stromspeicherung. Einweihung zum Stadtfest Aue am 15. Juli.

Solar-Carport Ladestation neben der Verwaltung der Stadtwerke Aue


Wallbox "Innogy" 22kW Typ2 und CEE blau "Campingstecker" (16A einphasig)

Glas-Glas PV Module als Dach

Vermutlich Stromspeicher im Schaltschrank - Lüfter hörbar

Sonntag, 31. Dezember 2017

Samstag, 30. Dezember 2017

PlugSurfing Scan & Charge (Spontanladen)

Gemäß der letzten Fassung der Ladsäulenverordnung (LSV) besteht in Deutschland für Betreiber öffentlicher/halböffentlicher Ladestationen mit Abrechnung die Verpflichtung eine Möglichkeit zum sogennanten "Spontanladen", also einer Freischaltung der Ladesäule mit einem üblichen Zahlungsmittel ohne vorherige Registrierung, einzuräumen.
In diesem Blogartikel möchte ich erläutern, wie dies bei der Lösung Scan&Charge von PlugSurfing umgesetzt wurde:

Ladestation Sehmatal Neudorf Suppenmuseum
der Bürger Energie Drebach

QR Code an der Ladesäule mit Smartphone scannen.


Ladung am gewünschten Ladepunkt freischalten. Die Kosten werden angezeigt.


eMail Addresse eingeben. An diese Addresse wird nach Beendigung des Ladevorgangs der Rechnungsbeleg als PDF zugestellt.


Zahlungsmittel wählen. Es steht Kreditkarte oder Paypal zu Auswahl. Ich entscheide mich für Kreditkarte.

Die Eingabe der Kreditkartendaten erfolgt.


Die Kosten werden nochmal angezeigt und der Ladevorgang kann gestartet werden.


Der Ladepunkt wurde freigeschaltet, ich schließe das Fahrzeug am Typ2 Anschluss an und der Ladevorgang beginnt.


Zum Stoppen des Ladevorgangs kann ich die Funktion im Browserfenster oder einen Link benutzen, der mir per Mail zugestellt wurde.

Wenige Minuten nach Beendigung des Ladevorgangs erhalte ich eine detailierte Rechnung per Mail.


Nach meinem Eindruck funktioniert dieses Verfahren zuverlässig, schnell und kostentransparend.
Ähnliche Spontanladungslösungen bei anderen Ladenetzen würde ich sehr begrüßen.



Dienstag, 12. Dezember 2017

BMW i3s im Alltag gestestet

Vielen Dank an Strominator.de für die Möglichkeit den neuen BMW I3S eine Woche und 1.000km testen zu können.
Mein Fazit zum Wagen: Für mich derzeit das sportlichste elektrische Serienfahrzeug im Markt. Der zusätzliche Sportmodus gibt dem i3s nochmal ein deutlich dynamischeres Fahrgefühl. Auch unter winterlichen Bedingungen mit geschlossener Schneedecke zu keiner Zeit Traktionsprobleme, im Sportmodus kann man jedoch ein leichtes Ausbrechen des Hecks provozieren. Die Reichweite ist im normalen Alltagsbetrieb im Winter bei 150-180km, was ich für meine täglichen Fahrten als absolut ausreichend empfinde. Trotz Kälte ist der Akku am Schnelllader innerhalb von 20min wieder von 40 auf 90% geladen, sodass auch längere Strecken mit einigen Ladestopps flott erledigt werden können.
Das Entertainment im Fahrzeug hat mit der Fensteranordnung nebeneinander auch eine deutliche Aufwertung erfahren. Die Connected Drive Apps im Fahrzeug funktionieren durchweg gut. (News, Kicker, Regenradar, Anzeige regionale Wikieinträge, Fotos der Region aus Flicker...)
Die Verarbeitung und Qualität des Fahrezeugs ist top.
Wer den etwas exklusiveren Preis des i3 nicht scheut, erhält ein wirklich tolles Fahrzeug, dass im Alltag viel Spaß bereitet.











Samstag, 4. Februar 2017

Feinstaubsensor selber bauen



Durch einige Medienbeiträge im Rahmen der "Feinstaub Alarm" Thematik Stuttgart bin ich auf das Projekt des OK Lab aufmerksam geworden, bei dem sich jeder aus wenigen und relativ preiswerten (ca. 30€) Komponenten einen Feinstaubsensor aufbauen kann.
Als Citizen Science Projekt kann jeder interessierte an seinem Haus oder seiner Wohnung Daten sammeln und der Community zur Verfügung stellen. Die gesammelten Daten werden auf einer "Live-Karte" dargestellt, in Form verschiedener Graphen aufbereitet aber auch als Rohdaten zum Download angeboten.
Zwar fokusiert sich das Projekt hauptsächlich, unterstützt durch eine Spendensammlung, hauptsächlich auf das feinstaubgeplagte Stadtgebiet Stuttgart, jedoch sieht man auf der Karte auch schon bundesweit verteilt weitere Standorte.
Persönlich habe ich mit Gemeinschaftsprojekten bei der blitzortung.org schon die gute Erfahrung gemacht, dass durch viele einzelne Standorte insgesammt eine interessante Datensammlung entstehen kann. Auch wenn ich prinzipiell an meinem Standort an einer Nebenstraße in Drebach auf dem Dorf keine hohe Feinstaubbelastung erwarte, habe ich mir einfach mal die benötigten Komponenten bestellt und einen Sensor zusammengebaut. Außerdem habe ich dabei die Möglichkeit mich mit IoT (Internet of Things, Arduino...) zu beschäftigen.
Die benötigten Teile, die Software und die Aufbauanleitung findet man gut dokumentiert auf luftdaten.info, deshalb verzichte ich hier auf eine detailierte Erläuterung. Der Zusammenbau und die Konfiguration hat bei mir ungefähr 30 Minuten in Anspruch genommen.

Aufbau des Feinstaubsensors auf meinem Schreibtisch

 

Lokaler Zugriff auf den Feinstaubsensor

Die Daten meines Feinstaubsensors in Drebach findet man:
Smiley face